Wärmepumpe im Neubau – von Anfang an richtig geplant

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Im Neubau ist die Wärmepumpe heute der Standard – die weit überwiegende Mehrheit neuer Einfamilienhäuser wird damit ausgestattet. Die Kombination mit Fußbodenheizung, guter Dämmung und optional einer Photovoltaikanlage ergibt ein besonders effizientes Gesamtsystem.

Worauf es bei der Planung ankommt

  • Fußbodenheizung: die ideale Wärmeverteilung für Wärmepumpen mit niedrigen Vorlauftemperaturen von 30–35 °C
  • Gebäudehülle: gute Dämmung senkt die Heizlast und erlaubt eine kleinere, günstigere Anlage
  • Photovoltaik: Eigenverbrauch des Solarstroms für die Wärmepumpe maximieren
  • Erdsonden: im Neubau lässt sich die Bohrung frühzeitig einplanen
  • Warmwasser: ein zentraler Speicher arbeitet effizienter als dezentrale Lösungen

Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes (GEG)

In Sachsen gelten die Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG). Für Neubauten bedeutet das unter anderem:

  • Ein Großteil des Wärmebedarfs muss aus erneuerbaren Energien gedeckt werden
  • Eine Wärmepumpe erfüllt diese Anforderung ohne Zusatzaufwand
  • Bei Erdsonden kann die Kühlfunktion im Sommer den Wohnkomfort erhöhen

Förderung im Neubau

Auch Neubauvorhaben können von Förderungen profitieren, etwa für Erdsonden oder besonders effiziente Systemlösungen. In Kombination mit einem KfW-Effizienzhaus-Standard kommen weitere Programmmöglichkeiten in Betracht.

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